Die Orgel in Deutschland

Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Musik in Deutschland besonders beliebt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg, der tiefe Gräben gerissen hatte, wendeten sich Philosophen, Lehrer, Wissenschaftler, Forscher und Tüftler neuen konstruktiven Ideen, um den Menschen echtes Wissen weiterzugeben und die Welt auf ein höheres Niveau zu bringen.

So blieb das deutsche Volk auch nach dem schrecklichen Krieg wissenschaftlich und künstlerisch tätig und leistete bedeutende Beiträge zum Fortschritt der Menschheit bei.

Die Musik war schon immer in Deutschland sehr beliebt. Es gab geistliche Lieder, zahlreiche Volkslieder, die verschiedensten Tänze, Prozessionen, Balletten und musikalisch untermalte Theateraufführungen. Zu der Zeit waren die „Meistersinger“ populär, die in den Städten (Augsburg, Nürnberg, Mainz, usw.) darin wetteiferten, die ewigen Themen Liebe und Frömmigkeit in den schönsten Tönen dem Publikum darzubieten.

Schon damals gab es zahlreiche Musikinstrumente. Darunter waren besonders beliebt die Laute und die Viola. Das Clavichord, welches bereits im 12. Jahrhundert erfunden wurde, und der Vorläufer des Klaviers und der Orgel ist, kam ebenfalls in größerem Umfang zum Einsatz. Aber es gab auch Flöten, Harfen, Oboen, Hörner, Dudelsäcke, Trompeten und Posaunen. Zudem wurde auch mit Glocken, Klappern, Trommeln und Kastagnetten, Pfeifen und Pauken musiziert. Abends wurde in engstem Familienkreis oder mit Freunden gesungen und verschiedene Instrumente gespielt. Die Musik gehörte einfach zum täglichen Leben dazu. Es gab kaum jemanden, der nicht ein oder sogar mehrere Instrumente spielte. Man sang nicht nur in der Kirche und im Heim, auch in Schulen und auf der Straße wurde musiziert.

Ständig war man bemüht, die Musikinstrumente noch wohltöniger klingen zu lassen, noch reizvoller und voluminöser. Die Musik entwickelte sich zu einem raffinierten und hochkultivierten Kunstwerk. Und die Solisten erlangten weithin Berühmtheit.

Im Jahr 1627 kam die italienische Oper auch nach Deutschland. Die erste deutsche Oper wurde 1678 in Hamburg uraufgeführt, weshalb Hamburg eine Zeitlang führend in Sachen Oper und Drama blieb. Zu der Zeit wurde auch die Orgel immer beliebter, die allen anderen Instrumenten den Rang ablief. Nachdem die Orgelbewegung die Orgel als Instrument mit eigener Identität erneut zum Leben erweckte und die Musik des Barock ins Bewusstsein gerückt hatte, nahm sich ihrer einer der innovativsten und angesehensten Orgelbaufirmen Deutschlands an – E.F. Walcker & Cie – und entwickelte sie zur Perfektion.

Orgelkonzerte erfreuen sich einer enormen Beliebtheit in Deutschland. Wer etwas Abwechslung in seine Freizeit bringen möchte und die Vielfalt liebt, findet ebenfalls ein tolles Unterhaltungsprogramm in den modernen Online Casinos. Hier kann man Freispiele verwenden, um alle Produkte erst einmal kennenzulernen und, um zu sehen, was das Casino-Programm bietet.

Eberhard Friedrich Walcker

Eberhard Friedrich Walcker wurde am 3. Juli 1794 in Cannstatt geboren und gehört zu den größten Meistern des Orgelbaus. Er und später auch sein Enkel Oskar waren unter König Wilhelm II. von Württemberg Orgelbaumeister und Lieferanten des Vatikans. Eberhard Friedrich überführte 1820 die Firma seines Vaters, des Orgelbauers Johann Eberhard Walcker, der seine Werkstatt 1781 in Cannstatt gegründet hatte, nach Ludwigsburg und entwickelte sie zu einem der größten und renommiertesten Orgelbaufirmen weltweit.

Eberhard Friedrich Walcker verbesserte die Orgel nicht nur klanglich, sondern auch technisch. Er erlangte vor allem Bedeutung durch die Vervollkommnung der Kegellade, des Baus des ersten offenen 32‘-Registers und der Einführung des Jalousieschwellers in Deutschland. Internationale Beachtung fand er bereits mit seinem ersten bedeutenden Werk der Orgel in der Frankfurter Paulskirche.

Seine Söhne haben große Orgeln gebaut, wie Wien-Votivkirche oder Riga-Mariendom und einige der Giganten von EFW umgebaut, wie zum Beispiel die Orgel im Ulmer Münster. Oscar Walcker (1869-1948) war einer der bedeutendsten Orgelbauer in Deutschland. Zu seinen wichtigsten Werken gehören Reinoldikirche (Dortmund), Michaelskirche (Hamburg) und die Praetorius-Orgel in Freiburg.

Früher war fast jeder – aus der Kirche – mit dem Instrument vertraut. Doch auch heute ist es kaum anders, die Orgelkultur befindet sich, man könnte sagen, in ihrer Blüte. Einige Freunde der Orgel, die die notwendigen Finanzen aufbringen konnten, besitzen sogar eine eigene Hausorgel. Falls auch Sie solch ein „Kunstwerk“ Ihr Eigen nennen möchten, können Sie sich mit einem günstigen Kredit Ihren Wunsch ganz einfach erfüllen. Geld leihen privat ging noch nie so einfach wie heutzutage. Kontaktieren Sie private Anleger und profitieren Sie von günstigeren Zinsen und mehr Flexibilität bei freiem Verwendungszweck.