Orgel+Reisen  

02.11.2008

Nacht ist es, in Bukarest - und damit wachsen manche Gespenster ins Unermessliche, und manche Musik ins Erhabene....Nacht ist es, so hat einst der Dichter gedichtet, und versank ins "schwarze Träumen", ins Abgründige. Folgerichtig sei am Ende dieser Bildserie gesagt: ".. ach, dass es doch Tag wäre". Bildershow mit grandioser, unendlicher Orgel, wo nur noch eines stehen bleiben kann: das Gebet mit und durch die Orgel, te deum laudamus, der ambrosianische Lobgesang. Unser Abschied von einer Stadt, in die man sich liebendig verirrt hat.

Heilige Bilder der orthodoxen Kirchen Rumäniens - eine flash-Diashow (flashplayer erforderlich) der Sonderklasse, wie es sie bisher noch nie auf dem Big Web gegeben hat und wie ich meine in dieser Qualität auch nicht so schnell geben wird.  Absolutes Muß für Jeden, der sich für Kirche und ihre Kunst ganz allgemein interessiert. Jedes der 120 Bilder ist sorgsam ausgesucht und unterliegt meinem copyright - das aber nicht sehr restriktiv gehandhabt wird. Bei Interesse sende ich gerne das originale PS-Bild zu, das in der Regel zwischen 40 und 60 MB hat.

the very different colours of COSTA RICA (11/07) (154 pictures)
mein Erlebnis in Costa Rica war vielschichtig. Zunächst hatte ich drei sehr unterschiedliche Orgeln herzurichten, und dabei bin ich mit sehr unterschiedlichen Menschen zusammen gekommen. An zwei Wochenenden hatte ich Gelegenheit die Natur dieses herrlichen Landstriches kennen zu lernen, wobei der Vulkan bei Cartago auf mich den größten Eindruck machte und das Sanatorió des Dr. Duran, das wohl noch lange in mir wirken wird. siehe hierzu die extra Seite Costa Rica News

Lust auf Berlin (2/07) Dort, wo der Protestantismus unter Denkmalschutz steht - und dort, wo man beim Betreten des Wahrzeichens jenes Protestantismus, dem Berliner Dom, um Eintrittsgeld gebeten wird - dort eben, in dem nun touristisch aufepäppelten Berlin, in den ersten Frühlingstagen Lust zu bekommen, fällt nicht schwer. Und es fallen einem all die Widersprüche der Stadt so kontrastreich in die Augen, über die die Berliner eben so geistreich zu diskutieren bereit sind, in der U-Bahn, am Tresen, beim Abendessen, wie sie bereit sind, sie des Lebens und der Lust willen zu ignorieren. Eine lebenslustige Stadt also, ganz anders als Wien, wo der Tod die erste Geige spielt. Damit reiht sich Berlin eher in die romanisch geprägte Welt ein, wie Italien oder Frankreich, wo man Jugend, Schönheit und Eleganz anbetet. Weisheit und Altersmilde, wenn sie denn kommen,  sind sie späte Gäste.
     
Ein verlängertes Wochenende in Wien (11/06) in Wien begegnet uns der Tod auf Schritt und Tritt. Wo sonst bitteschön gibts schon ein Bestattungsmuseum? Wo sonst ein "Wiener Lied vom Tod" als Handyklingelton? Georg Kreislers "Danse macabre" ein bittersüßes Todesgedicht aus 1975 in violetter, Bennscher Farbe gemalt, aber eben wienerischer, gründlicher, bösartiger, hat sich mir bei aller "Wien-lustigkeiten" schwer auf die Zunge gelegt, mich röchelnd gemacht, fast "todessehnsüchtig" nach Nekropolita Vienna.
Hamburg: der große und der kleine Michel und andere Kirchen (1/2007)   Wir fahren mit dem doppelgedeckten Touribus durch die Hamburger Innenstadt und sind am Ende erstaunt nur eine einzige Kirche erwähnt haben zu bekommen, es war der Michel. Kein Wort hörten wir von der St. Jakobikirche (Ahrendorgel, die oft auch als Schnitgerorgel tituliert wird), St. Petri (von Beckerath-Orgel mit Register aus alter Walcker-Orgel, die kürzlich von Schuke restauriert wurde) St. Katharinenkirche (die momentan noch eine Kemperorgel auf der Westempore hat, unten steht eine Kleuker, die noch benutzt wird - in Planung ist eine Flentrop-Orgel, was man nirgendwo lesen
     
Unsere Reise nach Schottland (8/2006)   Bei dieser Fahrt in das landschaftlich wunderschöne HIGHLAND im Norden Englands, konnte ich eine sehr schöne, neue Naturerfahrung machen. Aber es waren auch einige interessante Orgeln zu besichtigen und zu untersuchen, die mich stark beeindruckt haben. Die Einsamkeit, und das gepaart mit diesen romantischen Orgelklängen, das ist etwas ganz Großes.
Stille, kalte Tage in Kamionka(1/2006) Reisebericht aus „polnisch“ Sibirien.„Hier ist Sibiria, Gerhard“, sagt Piotr, wenn mich die kalten Füße an wärmere Tage erinnern, bei lächerlichen 4 bis 5 Grad unter Null, aber schlechter Heizung und Zugluft im Automobil. Polen, Warschau und Reisen im östlichen Polen ist heute jedoch für empfindliche Westnaturen leichter denn je.

      
 Maya - und Euro-Kultur(2004) auf den Trümmern von ErdbebenHurrikanen und Vulkanausbrüchen. Der Zorn alter Götter im Zwischenspiel mit christlicher Ethik. Analphabetismus und Orgelmusik. Antigua, das zentralamerikanische Troja: von Naturkräften zerstört, wieder und wieder vernichtet, aber heute aufleuchtend in seinem konservierten Verfall, das die deutschen Romantiker zutiefst inspiriert hätte. Guatemala, das ist auch nach Alexander von Humbold "der schönste Flecken Erde der Welt".
     
129.jpg (34210 Byte) Irgendwo in Afrika...(2003) auf der Suche nach der Schwarzen Gambe, auf der Suche nach dem schwarz- maskierten Gotte. Auf der Suche nach einem Seil, nach einem Punkt auf dem wir uns treffen können: Afrika und ein Deutscher Orgelbauer in einem verwegenen Ringen um Kultur, um Tiefe, um Breite. Reise nach Nigeria. Die dazugehörige Bildergeschichte  ... für diesen Artikel sollten Sie für den Pulitzer-Preis vorgeschlagen werden..... ein Orgelbauer 0015.jpg (42666 Byte)
     
Bild001.jpg (103375 Byte) Lilienfeld Österreich in Bildern(5/2001) Bild032.jpg (94653 Byte)
     
Durch die Extremadura - Das Land der Konquista-doren  Sie sitzen mit dem Rücken zur Straße - die Frauen in der Extremadura, schwarzgekleidet, gebeugt über ihre Stickerei oder Knüpfarbeit, wie abgewandt von einer Welt, die ihnen wenig zu bieten hat außer Dürre und Kargheit. Fast meint man, die Welt habe sie vergessen in diesem gottverlassenen Winkel Spaniens zwischen Toledo und der Grenze nach Portugal, zwischen der Sierra de Gredos im Norden und der Sierra Morena im Süden, zwischen Kastilien und Andalusien.
     
Bild036.jpg (37035 Byte) WEIMAR:ein Handlungsreisender kommt in die Stadt, wo er nur wenige Stunden Zeit hat seine Arbeit zu verrichten.Zwischen Ankunft und Abfahrt seiner Züge meditiert er über diese Stadt, die er zuvor schon kennengelernt hat. Bild048.jpg (32797 Byte)
     
Bild043.jpg (61402 Byte) Wien , ein paar Bilder (2001) im Mai, aus einer Stadt, wo die Farben greller werden Bild095.jpg (57294 Byte)
     

Good morning Amerika(2003/3) how are you?! - Reise ins Land als der Irak-Krieg begann. Wanderer kommst Du nach Sparta ....21.März 03 05:00 MEZ Freitag : Die Reise beginnt mit den Nachrichten der Invasion der US-Truppen im Süd-Irak. Warnungen von Freunden und Verwandten die Reise zu verschieben, sollten unbeachtet bleiben. Ein letzter Blick ins Internet: wie ist das Wetter in Atlanta, keine besonderen Vorkommnisse bei der Einreise in die USA oder Flugverschiebungen ? ergänzend zum Text wurde am eine Bildersammlung "pics of USA" eingespielt

     

Reise zum Mittel•punkt der Welt Quito/Ecuador – Magma aus Indios und Spaniern und ein MUSICA SACRA Festival International, das für Walcker-Orgeln von 1927 und 1962 von Bedeutung werden könnte. Die Walcker-Orgel in der Catedral von Quito

     

Über Bulgaren, ein Orgel-(2003/10) Präludium und einer Hand voll Balkanschnee- oder - über das reine Glück von einer Rose geliebt zu werden Die Menschen in der bulgarischen Stadt Russe (Rustschuk an der Donau) Der sechzigjährige Maler Petar Nikolov hat soeben eine seiner vielen Aquarell- und Ölbilder-ausstellungen in Russe/Bulgarien eröffnet, wo ihn ein schwäbischer Orgelbauer nach dem Preis für ein Frauen-Porträt befragte. Nikolov wollte es aber nicht verkaufen

     
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Valladolid - ein geheimnisvoller Garten südlich des Jakobsweges - und hier beginnt eine surreale Reise durch die Stadt, lassen Sie sich überraschen, hinter allen Bilder sind wie hinter Masken unheimliche Geschichten versteckt

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Balkan - ein Reiseerlebnis während des jugoslawischen Bruderkriegs 1998 auf der Fahrt nach Nis/Serbien. Mit über 2 Stunden Verspätung landet meine Maschine in Sofia. Eine Ordensschwester und ein junger Mann empfangen mich, sind froh, mich ins Auto verfrachten zu können, um mit mir wieder zurückzufahren nach Jugoslawien, von wo sie herkamen.

     
     

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